Suzuki Across: PHEV-Hybrid-Crossover im Überblick, Daten und Generationsunterschiede

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Suzuki Across (bei uns nennt man ihn «Suzuki Akross» oder «Suzuki Ekross») ist ein allradgetriebener Crossover mit Plug-in-Hybridantrieb (PHEV), den Suzuki seit Ende 2020 in Europa verkauft. Technisch ist es ein Toyota RAV4 Plug-in Hybrid mit anderem Design: Das Auto wird von Toyota im Rahmen der Allianz der beiden Unternehmen geliefert. 2026 wechselte der Across in die zweite Generation — nun auf Basis des RAV4 der sechsten Generation, mit einer 22,7-kWh-Batterie und einer elektrischen Reichweite von bis zu 129 km nach dem EAER-Zyklus. Wir schauen uns beide Generationen an: Daten, Ausstattung, Laden und wie dieses Modell in die Ukraine kommt.

Inhalt

Kurz über den Suzuki Across

  • Typ: kompakter Crossover-PHEV, nur mit E-Four-Allradantrieb (zweiter Elektromotor an der Hinterachse) und e-CVT. Worin sich ein PHEV von einem gewöhnlichen Hybrid unterscheidet, haben wir im Beitrag über die Arten von Hybridautos erklärt.
  • Erste Generation: 2,5-Liter-Benzinmotor und zwei Elektromotoren, 225 kW (306 PS) Systemleistung, 18,1-kWh-Batterie, bis zu 75 km elektrisch nach WLTP.
  • Zweite Generation: 227 kW (309 PS), 22,7-kWh-Batterie, bis zu 129 km elektrisch, Laden mit 11 kW AC und 50 kW DC.
  • Markt: Europa und Großbritannien; Suzuki Australia hat ausdrücklich bestätigt, dass es das Modell in Australien nicht geben wird.

Warum Suzuki den RAV4 unter eigenem Namen verkauft

Suzuki ist für kompakte Autos mit kleinen Motoren bekannt, eigene Plug-in-Hybride hatte die Marke nicht. Um den durchschnittlichen CO₂-Ausstoß der Modellpalette in Europa zu senken, vereinbarte das Unternehmen mit Toyota einen Modellaustausch, und das erste Auto, das Toyota an Suzuki zu liefern begann, war именно der Across. Suzuki stellte ihn am 1. Juli 2020 vor, der Verkauf in Europa startete im Herbst desselben Jahres. Das zweite Modell dieser Art wurde im Herbst 2020 der Kombi Suzuki Swace auf Basis des Toyota Corolla Touring Sports.

In der ersten Generation sind die Unterschiede zum RAV4 minimal und betreffen vor allem die Front: andere Stoßstange, eigene LED-Scheinwerfer, Kühlergrill mit Suzuki-Emblem und markenspezifische Felgen. Karosserie, Innenraum und Technik stammen von Toyota.

Erste Generation (2020–2025)

Der erste Across ist der „Bruder“ des Toyota RAV4 2019–2025 in der Plug-in-Hybrid-Version. Der Antrieb besteht aus einem 2,5-Liter-Saugmotor Dynamic Force (136 kW, 185 PS, 227 Nm), einem vorderen Elektromotor mit 134 kW (182 PS, 270 Nm) und einem hinteren mit 40 kW (54 PS, 121 Nm). Zusammen liefern sie 225 kW (306 PS); der Sprint 0–100 km/h dauert laut ADAC 6,0 s. Die 18,1-kWh-Batterie sitzt unter dem Boden und ermöglicht bis zu 75 km elektrische Fahrt, rein elektrisch fährt das Auto bis 135 km/h.

Die Schwachstelle der ersten Generation ist das Laden. Das Onboard-Ladegerät ist einphasig, maximal 6,6 kW, Schnellladen mit Gleichstrom gibt es nicht. Laut Suzuki Austria lädt die Batterie an der Haushaltssteckdose (8–10 A) in 7,5–9 Stunden, an einer 16-A-Station in etwa 5 Stunden.

Im Februar 2023 hat Suzuki den Across aktualisiert: Es kamen ein 12,3-Zoll-Digitalinstrument, ein Touchscreen für das Infotainment, vergrößert von 9 auf 10,5 Zoll, kabelloses Apple CarPlay (Android Auto — per Kabel) sowie die neue Farbe Platinum White Pearl Metallic. Die Technik blieb unverändert.

Im August 2023 wurde für die erste Generation eine Rückrufaktion angekündigt: Im DC/DC-Wandler, der die 12-Volt-Batterie aus der Traktionsbatterie lädt, konnte das Gleichrichtermodul beschädigt sein, was ein Brandrisiko verursachte. Betroffen waren Fahrzeuge, die von Januar 2020 bis Dezember 2022 produziert wurden (6 095 Stück weltweit); der Wandler wurde ersetzt.

Zweite Generation (ab 2026)

Den neuen Across stellte Suzuki Anfang Februar 2026 vor; er basiert auf dem Toyota RAV4 der sechsten Generation und entspricht dem Spender erneut fast in allem — abgesehen von Emblemen und Design. Als Erste erhielten Käufer in den Niederlanden das Auto, in Deutschland beginnt der Verkauf im Herbst 2026.

Die wichtigsten Änderungen betreffen das Hybridsystem der neuen Generation. Der 2,5-l-Motor ist nun auf 105 kW (143 PS) abgestimmt und arbeitet überwiegend als Helfer: Der vordere Elektromotor wächst auf 150 kW (204 PS, 271 Nm), der hintere bleibt bei 40 kW (123 Nm). Leistungssteuergerät und DC/DC-Wandler sind in die vordere E-Achse integriert, und Leistungshalbleiter aus Siliziumkarbid reduzieren die Energieverluste. Systemleistung: 227 kW (309 PS), 0–100 km/h: 6,1 s.

Die Batterie wuchs auf 22,7 kWh, die elektrische Reichweite — von 75 auf 129 km (EAER), der gewichtete CO₂-Ausstoß liegt bei 32 g/km. Endlich gibt es normales Laden: dreiphasig AC bis 11 kW und schnelles DC bis 50 kW über den CCS-Anschluss. Die zulässige Anhängelast mit Bremse stieg von 1 500 auf 2 000 kg.

Startpreise: in den Niederlanden ab 52 695 €, in Österreich ab 59 990 €.

Technische Daten beider Generationen

ParameterAcross I (2020–2025)Across II (ab 2026)
Benzinmotor2,5 l, 136 kW (185 PS), 227 Nm2,5 l, 105 kW (143 PS), 227 Nm
Vorderer / hinterer Elektromotor134 kW / 40 kW150–151 kW / 40 kW
Systemleistung225 kW (306 PS)227 kW (309 PS)
Antrieb und GetriebeE-Four, e-CVTE-Four, e-CVT
0–100 km/h6,0 s6,1 s
Höchstgeschwindigkeit180 km/h180 km/h
Traktionsbatterie18,1 kWh22,7 kWh
Elektrische Reichweitebis zu 75 km (WLTP)bis zu 129 km (EAER)
LadenAC bis 6,6 kW, einphasigAC 11 kW, DC 50 kW (CCS)
Länge × Breite × Höhe4 635 × 1 855 × 1 690 mm4 620 × 1 880 × 1 685 mm
Radstand2 690 mm2 690 mm
Bodenfreiheitbis zu 180 mmk. A.
Kofferraum490 / 1 604 l446–672 / 1 647 l
Leergewicht2 015 kg2 050 kg
Anhänger mit Bremse1 500 kg2 000 kg

Die Daten der zweiten Generation stammen aus dem Datenblatt von Suzuki Deutschland; in der niederländischen Pressemitteilung von Suzuki werden 4 600 × 1 855 mm angegeben, das heißt: Die Abmessungen hängen von Markt und Ausführung ab. Den Kraftstoffverbrauch im gemischten PHEV-Zyklus sollte man vorsichtig interpretieren: Die offiziellen 1,0–1,4 l/100 km berücksichtigen Fahrten elektrisch, und mit leerer Batterie verbraucht die erste Generation laut ADAC und heise etwa 6,6 l/100 km, die zweite 5,4 l/100 km.

Ausstattung, Innenraum und Sicherheit

In Europa wird der Across meist in einer einzigen, sehr reichhaltigen Ausstattung verkauft. In der ersten Generation waren serienmäßig schlüsselloser Zugang, elektrische Heckklappe mit Sensor, Zweizonen-Klimaautomatik, Sitzheizung vorn und auf den äußeren Rücksitzen, beheiztes Lederlenkrad, adaptiver Tempomat, Spurverlassenswarnsystem, Parksensoren, 220-V-Steckdose im Kofferraum, doppelter Kofferraumboden, getönte Fondscheiben, schwarze Dachreling und 19-Zoll-Räder an Bord.

In der zweiten Generation ist die Ausstattung noch umfangreicher:

  • 12,3-Zoll-Digitalinstrument, 12,9-Zoll-Zentraldisplay und Head-up-Display;
  • Sitzbelüftung und Sitzheizung vorn, elektrische Verstellung des Fahrersitzes in 10 Richtungen mit Lendenstütze;
  • kabelloses Smartphone-Laden, fünf USB-C-Ports, Zweizonen-Klimaautomatik;
  • elektrische Heckklappe mit Fußbewegungs-Öffnung, 18-Zoll-Räder mit 235/60 R18-Reifen;
  • Sicherheit: Kollisionsvermeidungssystem mit Erkennung von Fußgängern und Radfahrern, Notlenkassistent, adaptiver Tempomat unter Berücksichtigung von Navigationsdaten und zwei vorausfahrenden Fahrzeugen, Spurhalteassistent, 360-Grad-Kamera.

Für leichte Offroad-Passagen gibt es den TRAIL-Modus, der die Drehmomentverteilung zwischen den Achsen fixiert, sowie den SNOW-Modus für rutschige Fahrbahnen. Aber das ist ein Crossover für Asphalt und Feldwege, kein Geländewagen: Untersetzung und mechanische Sperren fehlen.

Suzuki Across in der Ukraine

Offiziell wird der Across in der Ukraine nicht verkauft: In der Modellpalette des ukrainischen Suzuki-Importeurs ist er nicht enthalten, und auf AUTO.RIA gibt es Stand Ende September 2026 keine einzige Anzeige. Die Fahrzeuge kommen durch private Einfuhr aus Europa zu uns.

Für die Ukraine ist das praktischer als amerikanische PHEV: Der europäische Across hat einen Type-2-Anschluss, und die zweite Generation zusätzlich CCS2 — damit passt er ohne Adapter an heimische Ladestationen. Für das erste покоління braucht man für tägliche elektrische Fahrten eine Heimladestation: An der Steckdose lädt er lange. Motor, Hybridsystem und Fahrwerk sind dieselben wie beim Toyota RAV4 der jeweiligen Generation, daher kann man den Across dort warten lassen, wo auch der RAV4 PHEV обслужigt wird.

Zubehör für den Across

Eigene modellspezifische Zubehörteile für den Across gibt es in unserem Katalog пока nicht, daher empfehlen wir честно universelle Lösungen für Innenraum und Kofferraum: Gummimatten, Kofferraummatte, Organizer und Schmutzfänger. Die Karosserie des Across ist die Karosserie des RAV4, daher könnte ein Teil des Zubehörs für den RAV4 derselben Generation theoretisch passen, aber die Kompatibilität mit dem Across ist in den Produktkarten nicht angegeben — bitte beim Manager уточнюйте. Ideen für Modifikationen für Stadt und lange Fahrten haben wir im Beitrag „Start-Upgrade für den Suzuki Across“ gesammelt, und alles für andere Modelle der Marke findet ihr im Bereich Suzuki-Tuning.

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